Kann Honig giftig sein?

Ja, kann er! Es gibt Pflanzen, die für den Menschen gifitig sind, z.B. der Rhododendron. Bienen können auch von dieser Pflanze Nektar sammeln. Daraus wird dann Honig. Giftiger Honig.

Bienen tanzen, um untereinander zu kommunizieren wo sie tolle Pflanzen und Nektar gefunden haben. Mit dem sogenannten Schwänzeltanz erzählen sie, in welcher Richtung und Entfernung der Fund liegt.

Mehr als nur ein Hobby: tanzen

Wer summt denn da?

Bienen, Wespen, Hornissen, Hummeln, … Sie sehen sehr ähnlich aus, haben aber unterschiedliche Namen. Da darf man schon einmal verwirrt sein! Hier haben wir eine schnelle Übersicht für euch über die Unterschiede:

BIENEN

Über Bienen weißt du sicher schon sehr viel! Sie unterteilen sich in Honig- und Wildbienen. Wenn du mehr über ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten erfahren möchtest, klicke hier.

HUMMELN

Hummeln gehören zu den Wildbienen.
Obwohl die meisten solitär (also alleine) leben, gehören
Hummeln zu den geselligen Wildbienen: sie lieben in einem Staat aus 50 bis 600 Tiere.

WESPEN

Auch bei Wespen gibt es verschiedene Arten und Unterarten. Die Honigwespen füttern ihre Larven mit Pollen und Nektar, ähnlich wie die Biene. Doch zu Honig verarbeiten Wespen den Nektar nicht!

HORNISSEN

Hornissen gehören zu den Wespen! Sie sind besonders groß und leben auch in großen Kolonien, also in großer Anzahl zusammen. Sie sind vor allem im asiatischen Raum verbreitet.

Warum sind Waben sechseckig?

Sechsecke haben ganz besondere Eigenschaften:  sie brauchen für den gleichen Flächeninhalt weniger Umfang als Rechtecke. Das bedeutet: die Bienen brauchen weniger Wachs zum Bauen. Außerdem sind sie sehr stabil und sparen Platz.

Ja, tun sie! Auch Honigdachse oder Nachtfalter, wie z.B. der Totenkopfschwärmer, mögen das süße Gold sehr gerne. Übrigens: Die Wortherkunft von Honig wird mit dem indogermanischen „knəko“ in Verbindung gebracht. Das bedeutet so viel wie „goldfarben“.

Mögen Bären wirklich Honig?

6 x

Um 1 Kilogramm Honig herzustellen (und damit zwei Gläser in unserem Schrank stehen können), muss eine Biene
3 Kilogramm Nektar 
sammeln. Die zurückgelegte Strecke entspricht ungefähr 6x einer ganzen Erdumrundung.

Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich *** heiß

Manche Tiere haben wirklich lustige Namen bekommen. Wir haben hier ein paar für euch zusammen getragen!

Die Honigtopfameise stellt weder Honig her, noch kauft sie den Bienen ihren Honig in Töpfen ab. Wenn sie besonders viel Nahrung zur Verfügung haben essen sie so viel, dass sich die Menge in ihrem Hinterleib füllt und diesen aufbläht. Wenn sie bewegenslos an der Decke hängen, sehen sie aus wie Honigtöpfe.

Der Honigdachs lebt in Afrika und Asien. Am liebsten isst er Fleisch, doch sein Name hat auch einen Grund! Auch Honig steht gerne auf seinem Speiseplan.

Auch der Honiganzeiger hat seinen Namen aus einem guten Grund: dieser Spechtvogel zieht die Aufmerksamkeit mit lautem Rufen auf sich. Wird ein Mensch oder Tier aufmerksam, lockt er ihn zu einem Bienennest. Warum? Er selbst kann es nicht aufbrechen. Der Mensch beispielsweise aber schon. Anschließend kann der Honiganzeiger die Bienen und Wabenreste essen.

Neugierig geworden?

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